Ziele des Projekts "Meeresmuseum"

  • Aufbau einer Station für Meeres- und Umweltforschung an der Nordküste des St. Lorenzgolfs (Provinz Québec, Kanada), bestehend aus
    A) einer Laboreinheit mit mehreren Arbeitsräumen, einer Bibliothek, einer Werkstatt, und
    B) einem Museum über Küsten- und Meeresökosysteme inklusive Filmraum, Shop, und Bistro.

  • Entwicklung eines neuen Forschungs- und Ausbildungsprogrammes im Bereich der Meereswissenschaften.

  • Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Lebensräume Meer und Arktis.

  • Schaffung eines Modellprojektes für nachhaltige Entwicklung im Ökotourismus.

  • Förderung der Zusammenarbeit mit NGOs, Universitäten, Behörden, und Unternehmen.

PROJEKTBESCHRIEB


Laboreinheit:
  • Forschungslabor: Schaffung einer angemessenen Infrastruktur für Studierende und Forschende in Meeres- und Umweltwissenschaften, mit 10 Arbeitsplätzen, einem Nasslabor, einem Bioakustiklabor, und einer Bibliothek.
  • Kursraum: Schaffung einer stimulierenden Lernumgebung für Kurse und Sommercamps, mit 16 Laborplätzen, Mikroskopen, Leinwand und Beamer.
  • Werkstatt: für Bau, Unterhalt, und Reparatur von Forschungs- und Bootsausrüstung, und für Entwicklung und Unterhalt von Objekten für das Museum.


Museum:
  • Konzept: animierte Entdeckungsreise durch marine Ökosysteme, Einsatz moderner Technik und eines interaktiven Designs für verschiedene Altersstufen.
  • Ökosysteme: St. Lorenz-Ästuar, Arktis, Tiefsee, Küstenlebensraum.
  • Wissenschaft und Gesellschaft: Plattform, um mit Forschern über relevante Themen betreffend unsere Ozeane, unsere Umwelt, und unsere Gesellschaft zu diskutieren.
  • Filmraum: HD-Leinwand und Projektionseinrichtung mit 50 Plätzen, für Vorträge, Konferenzen, und Filme.
  • Shop: attraktives Inventar, lokales Kunstgewerbe, Tickets.
  • Bistro: Auswahl von Snacks und Getränken, gratis WLAN, Terrasse, Toiletten.


Nachhaltige Entwicklung:
  • Schaffung eines Modellprojekts für nachhaltige Entwicklung im Ökotourismus, basierend auf den Prinzipien der ökologischen, ökonomischen, und sozialen Nachhaltigkeit.
  • Förderung des öffentlichen Bewusstseins für Küsten- und Meereslebensräume.
  • Schutz mariner Habitate und der biologischen Vielfalt durch Forschung und Ausbildung.
  • Schaffung von ökonomischen Anreizen und Förderung lokalen Unternehmertums.
  • Förderung der Zusammenarbeit mit NGOs, Universitäten, Behörden, und Unternehmen.


Wir bitten Universitäten, Organisationen, Unternehmen, und Behörden, die sich als potentielle Partner für dieses Projekt oder für eines unserer Programme interessieren, uns zu kontaktieren. Gerne liefern wir Ihnen weitere Details zu diesem Projekt sowie unseren Businessplan. Unsere Koordinaten finden Sie hier.

Projektpartner und Kooperationen:

Rückblick und aktuelle Phase:
  • 2014: Abschluss einer Partnerschaftsvereinbarung mit der Gemeinde Longue-Rive betreffend den Umbau der ehemaligen Kirche von Sault-au-Mouton zu einem Meeresmuseum.
  • 2013: Beginn der Verhandlungen mit der Gemeinde Longue-Rive, Provinz Québec, Kanada.
  • 2008-2013: Langwierige Verhandlungen mit der Gemeinde Portneuf-sur-Mer, um ein passendes Landstück für das vorgeschlagene Projekt zu mieten.
  • 2010/11: Entwicklung eines Konzepts für das Meeresforschungszentrum, in Zusammenarbeit mit unseren Projektpartnern.
  • April 2009: Das Nationale Naturhistorische Museum in Paris bietet technischen Support an bei der Entwicklung von Multimediapräsentationen und interaktiven Displays.
  • März 2009: Die Firma Haley Sharpe Design (UK) schliesst sich dem Mériscope als Partner an, als Spezialist für technischen Support für das Konzept und das Design des Museums;
  • April 2008: Offizielle Lancierung des Projektes in Portneuf-sur-Mer, anlässlich der ordentlichen Gemeindeversammlung;
  • Sept. 2007: Empfehlung des Mériscope als prioritäres Schwerpunktsprojekt durch den Research Chair of Canada in Rural Development.


Dieses Projekt wird finanziell unterstützt von:
  • Mériscope: Projektmanagement, Konzept für das Meeresforschungszentrum, Betriebskonzept, Fund-Raising, diverse Ausstellungsobjekte.
  • ALCOA Canada Primary Metals, Aluminiumschmelzerei in Baie-Comeau, Provinz Québec, Kanada: Mitarbeiterprogramm «Bravo! Bénévoles».
  • Jucki Wildlife Photography, Bülach, Schweiz
  • Ruth und Igor Luginbühl, Toronto, Kanada


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